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2.Versuch


Eigentlich hatte ich heute Mittag schon einen Eintrag verfasst, aber irgendwie ist dann doch was dazwischen gekommen und joar.....der Inhalt lässt sich sowieso in wenigen Worten zusammen fassen: Mir geht’s verdammt scheiße ... bzw. ging

Ich war einfach total fertig und habe mich unwohl gefühlt. Den halben Tag rum gesessen, nichts zu tun gehabt, dann aufgefordert worden, nicht nach Aufgaben zu fragen und und und.... Nun habe ich meinen Aufgabenbereich für die nächsten Wochen, wenn nicht sogar Monate: Schauen ob irgend etwas zu neige geht - Geld holen - einkaufen; wenn viel Geschirr steht: abwaschen; Telefonanrufe annehmen und zum jeweiligen Zuständigen durchstellen – nichts selbst beantworten, wozu ich aber vor 2 Tagen noch nörgelnd aufgefordert wurde; alle paar Tage alle Drucker und Kopierer mit Papier ausstatten; und natürlich mehrmals täglich nach der Post sehen. Während der Zeit dazwischen dann bitte das 10 Finger Programm. Vorhin war ich erleichtert als ich endlich gesagt bekam „Dies und das machen Sie. Dies und das nicht.“ Und immerhin wurde in Aussicht gestellt, dass ich so ‚Ende Juli/Juli oder doch vllt August’ dann mehr mit in die Wohnungen genommen werde, um selbst Eindrücke sammeln und dann auch am Telefon gute Auskünfte geben kann. Aber mittlerweile, jetzt wo ich es meinem Freund, meinem Vater und dann auch noch mal meiner Mutter erzählt habe – alle fragen immer eifrig wie es heute war (Ich glaube so häufig habe ich noch nie in der Woche mit meinem Vater telefoniert) – bin ich nicht mehr so überzeugt.
Sicher, ich bin gerade mal vier Tage da, man könnte denken ich verlange zu viel – aber eigentlich nicht. Ich verstehe ja, dass ich noch nicht soviel erledigen kann, zudem sind die momentan auch sehr knapp besetzt und überhaupt.....aber wenn die sich eine Praktikantin holen – und das vllt sogar zu dem Zweck, dass sie die übrigen Mitarbeiter während der Urlaubszeit der anderen unterstützt – so sollte doch ein wenig Zeit sein, Dinge und Abläufe zu erklären. Was bringt es mir, wenn ich jemandem über die Schulter schaue und derjenige nicht einmal ein paar Worte der Erklärung über hat ? Und nachfragen ist nicht, das stört ja die Konzentration, wie mir heute mitgeteilt wurde.
Ich bin total hin und her gerissen. Einerseits denke ich, gib der Sache ne Chance.... aber noch 2 Monate so weiter machen ? Frau L. hat mir heute echt den Tag gerettet, als sie mich zu sich geholt hat, mir ihre Aufgabe erklärt und veranschaulicht hat und – man glaubt es kaum – mich mit einbezogen hat. Aber ihr Beruf ist nun mal nicht das, was ich anstrebe. Es ist interessant und ich muss auch die Abläufe drum herum kennen – aber immer auf sie hoffen geht auch schlecht. Naja, zumindest ging es mir danach besser. Davor hätte ich ehrlich gesagt beinah wirklich alles geschmissen ... nein, das nicht, aber ich war kurz vor einem Heulkrampf.
Morgen ist wieder ein neuer Tag... man darf gespannt sein.
11.6.09 20:23
 


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